Samstag, 25. Januar 2014

[Rezension] 70 acryl 30 Wolle von Viola di Grado oder auch Blacklist/Flop whatever

Hey meine Lieben,
wuhu ich habe es endlich geschafft mich zu motivieren und meinem SuR (Stapel ungeschriebener Rezensionen) den Kampf anzusagen! :D





Inhalt
Eine junge Frau auf der Suche nach der verlorenen Schönheit der Welt, dem Ende des Winters und den richtigen Klamotten.. Camelia ist 19 und findet ihr Dasein schlicht zum Kotzen. Sie lebt in England, in Leeds, in einer so heruntergekommenen Straße, die leicht als Beweis dafür angeführt werden kann, dass es Gott tatsächlich nicht gibt. Camelia passt nicht in diese Welt, denn sie kann wenig Schönes darin entdecken, und wenn sie doch mal wieder einen Versuch wagt, sich im Einkaufszentrum eine knallpinke Jacke kauft, dann landet sie sofort darauf in der Mülltonne, denn was kann man schon mit einer bunten Jacke anfangen in einer Stadt, in der der Winter ja doch nie endet. Zuhause in der gemeinsamen Wohnung sitzt ihre Mutter, die einst so schöne Flötistin, die im Prinzip schon vor der Tochter das Handtuch geworfen hat. Seit der Vater bei einem Unfall samt seiner Geliebten auf dem Beifahrersitz tödlich verunglückt ist, spricht sie nicht mehr. Ihre einzige Beschäftigung besteht darin, Löcher zu fotografieren: Risse im Fußboden, Mottenlöcher in Kleidern, Körperöffnungen. Camelia hat sich schon so gut wie damit abgefunden, dass diese heruntergekommene Wohnung das Letzte sein wird, was sie von dieser Welt gesehen hat, da lernt sie eines Tages Wen kennen. Einen jungen Chinesen, der behauptet, die verschnittenen Klamotten, die Camelia seit geraumer Zeit aus einem Container zieht, habe sein Bruder genäht. Wen bringt Camelia Chinesisch bei, sie verliebt sich in seinen Bruder Jimmy. Und plötzlich kommt der Tag, an dem sie beschließt, sich ihr verlorenes Leben zurückzuholen …

Meine Meinung
Okay, also ich persönlich fand ja schon den Klappentext gewöhnungsbedürftig und ging auch schon eher mit einem negativen Eindruck an’s Lesen und dieser Eindruck blieb die ganze Zeit über und wurde am Ende bestätigt. Camelia ist psychisch ziemlich kaputt und dies merkt man vor allem an ihrer Erzählweise und ihren Handlungen. Zum Beispiel reißt sie während ihren Anfällen Klamotten kaputt und näht sie ganz komisch wieder zusammen. Und dann wäre da noch ihre Mutter welche seit dem Tod ihres Mannes zurückgezogen lebt und nicht mehr redet. Die Beziehung der beiden ist also ziemlich beschädigt.
Bis beide am Ende getrennt dastehen und man sich einfach nur denkt „Psyochoooooo? What the ****?“ So ging es zumindest mir und nun ja, wie ich so auf Amazon gelesen habe auch noch anderen.

Mein Fazit
Okay, ganz ehrlich. Ich verstehe nicht wieso die Autorin dafür so viele Preise eingeheimst hat (darunter für das beste Debüt)..
Es kamen zu viele bildliche Vergleiche, man kam durcheinander und wusste nicht was die Autorin sagen wollte. Die Hauptprotagonistin war unsympathisch und ein Psycho.
à Blacklist-Alarm!!  0 (!)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Danke für dein Kommentar ♥
Ich werde versuchen es schnellstmöglich zu beantworten!